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Für alle, die ihren Weg gehen

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Studiengruppe

Workshops

Was wir bieten

Wir verbinden kreatives Schaffen mit Persönlichkeitsentwicklung.

Denn jeder hat Qualitäten, bei denen er lernen kann, sie zu nutzen.

In unseren Workshops kannst Du Deine Stärken entdecken, ausprobieren und vertiefen. Für den Workshop ausgewählte Übungen bieten Raum zu Reflexion der persönlichen Wünsche, Ziele und Routinen. Durch sie lernst Du Dich und Deine Geschichte näher kennen und erhalten Werkzeuge, die Du in Deinen Alltag einbauen kannst, um diesen positiv zu verändern. So erhalten unsere Teilnehmer zum Beispiel durch eine Übung, in der sie ihre Morgenroutine lyrisch beschreiben, die Möglichkeit, ihre eigene Lebenswelt kritisch zu betrachten.

Durch Ergebnisse der Workshops erlebst Du erste Erfolge, die zum Weitermachen motivieren. Eines dieser Projekte ist das Veröffentlichen eines Sammelbands, zu dem jeder Teilnehmer ein Essay, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte beitragen kann.

Durch Projekte wie dem Sammelband und Workshop-Gebühren finanzieren wir uns. 

 

Damit Du auch außerhalb der Workshops den Mut findest, Dich ernst zu nehmen, möchten wir Dich bestmöglich unterstützen. Aus den Workshops sollen daher neue Kontakte hervorgehen und auf lange Sicht ein Netzwerk, deren Mitglieder sich dabei unterstützen, ihre Träume zu verfolgen. Dazu bieten wir Netzwerkveranstaltungen wie eine Talentbörse. Hier bieten unsere Teilnehmer Qualitäten, die sie bereits haben, im Austausch zu den Qualitäten anderer Teilnehmer, um gemeinsam Projekte zu realisieren.

Da wir überzeugt sind, dass jede*r etwas Interessantes zu sagen hat, laden wir unsere Mitglieder dazu ein, eigene Workshops zu leiten.

So soll ein Netzwerk entstehen, dass sich in ihrem Wachsen gegenseitig stärkt.

Unsere Geschichte

Ein lebensgroßer Regenwolkenmensch zum Thema Depression, Moosgraffiti im Schulhof, das einzige von Schülern initiierte Projekt am Tag der offenen Tür - All das sind Projekte, die wir während unserer Schulzeit zusammen umgesetzt haben. Schon damals war unsere Zusammenarbeit einzigartig. Wir hatten zahlreiche Ideen und liebten es, gemeinsam zu träumen. Doch damals war der Leistungsanspruch zu präsent, als dass sich Daniel in seiner Kreativität hätte ernst nehmen können. Sofie hingegen befand sich in Beziehungen, die sie klein hielten und davon abhielten, ihre Träume zu verfolgen. Nach dem Abi begab sich Daniel drei Jahre auf eine Flucht in eine andere Stadt. Sofie hingegen begab sich für die gleiche Zeit auf eine Flucht in eine weitere, destruktive Beziehung. Doch die Flucht vor sich selbst funktioniert nun mal nicht. Der Moment, in dem wir erkannten, dass es so für uns nicht weiter geht, war der Moment, in dem wir anfingen, auf uns selbst und einander zuzugehen.

Es war der Moment, in dem wir anfingen, unsere Träume so ernst zu nehmen, dass sie keine Träume mehr bleiben sollten.

 

Kurze Zeit später entschied Sofie, ihr Medienkunst-Studium abzubrechen, da sie, trotz der spannenden Erfahrungen im Fotografie- und Filmbereich, eins immer am meisten gewollte hatte: Schreiben. Sie begann einen Musikblog und in diesem Zusammenhang ihren ersten Podcast. Heute studiert Sofie Journalismus, schreibt für verschiedene Zeitungen als freie Journalistin und arbeitet an ihrem zweiten Podcast. Daniel nimmt heute seine Ideen ernst. Er verbringt Stunden damit, Schallplatten, Möbeln und Büchern vom Sperrmüll einen neuen Sinn zu geben. Ideen, die er für sich behalten hatte, obwohl sie ihn glücklich machten, weil sie kitschig waren oder ihn nicht im Studium weiterbrachten, setzt er um. Die Angst vor Fehlern hat er in eine konstruktive Herangehensweise umgesetzt, die immer wieder lösungsorientiertes Denken fordert. Seine Erfahrungen vom „Kunstreich“ und „Authentik“ (Koblenzer Kulturfeste), der Bewährungshilfe, der Jugendarbeit und dem Justizvollzug, haben ihm gezeigt, wie viel es  auch anderen Menschen bedeutet, ihre Kreativität zu nutzen.

 

Wir haben viele Geschichte gehört, in denen Menschen ihre Träume versteckt oder aufgegeben haben, weil sie sich nicht ernst nahmen.

 

Ein Komponist, der sein Musikstudium abbrach, weil er nicht an sich glaubte. Ein engagierter Entwickler, dessen Träume so lange kleingeredet wurden, bis er sie aufgab. Eine Autorin, die ein Universum an Ideen in sich trägt, aber sich nie genug vorbereitet fühlt, um mit dem Schreiben anzufangen. 

 

Wir wollen daher Menschen zeigen, dass sie ihre Kreativität und dadurch sich selbst ernst nehmen dürfen. Dabei kann Kreativität sowohl Selbstzweck, als auch mehr sein.

Wer wir sind

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